Für ein modernes, gerechtes, ökologisches und nachhaltig
wirtschaftendes Hessen in einer globalisierten Welt
Beschluss der Klausurtagung von Landesvorstand und Landtagsfraktion
am 15./16. August 2008 in Schlangenbad
Es ist November, es herrscht Viernheimer Kerwe-Wetter, aber das Jahr neigt sich zu Ende und schon am 27. Januar 2008 finden in Hessen die Landtagswahlen statt. Wer sich jetzt schon über das Wahlprogramm der hessischen Grünen informieren will kann hier das Programm als PDF-Datei downlaoden oder online einsehen. Die Zeit der absoluten CDU-Herrschaft in Hessen muss beendet werden, durch grüne Regierungsbeteiligung!
Hamburg, 10.08.2006: Am Mittwoch haben 15 Greenpeace-Aktivisten auf einem Feld im brandenburgischen Wölsickendorf genmanipulierten Mais geerntet. Er soll am Donnerstag - verpackt in 30 Mülltonnen - an der Campina-Zentrale in Heilbronn abgegeben werden. Grund: Der Molkereikonzern bezieht seine Milch unter anderem von der Agrargenossenschaft Höhe e.G.. Diese baut den Gen-Mais in Wölsickendorf an.
Percy Schmeiser
Der Mann, der sich mit Monsanto angelegt hat
Vierzig Jahre lang hat Percy Schmeiser Raps auf seiner Farm in der kanadischen Provinz Saskatchewan angebaut. Normalerweise hat er jedes Jahr einen Teil der ölhaltigen Samen aus seiner Ernte zurückbehalten und sie im nächsten Jahr ausgesät. 1998 zerrte Monsanto Schmeiser vor Gericht. Ermittler der Firma hatten Exemplare der konzerneigenen gentechnisch veränderten Rapssamen in Schmeisers Beständen entdeckt. Monsanto behauptete in seiner Klage, der Farmer habe die Patentrechte des Unternehmens verletzt. Der Konzern erklärte zudem, Schmeiser habe sich Monsantos Saatgut auf illegale Weise beschafft, und verstieg sich sogar zu dem Verdacht, er habe sie vielleicht aus einem Saatgutlager gestohlen.
ausgestrahlt ist eine Initiative von BUND, x-tausendmal quer und compact.
Gegen ein Comeback der Atomenergie
Die Atomlobby feuert derzeit aus allen Rohren - für den Weiterbetrieb der Altreaktoren, ein Endlager in Gorleben und Exporte von Atomtechnologie. Jetzt gilt es ein Comeback der Atomenergie zu verhindern und mehr Tempo beim Atomausstieg zu erreichen.
Mit einer ganz und gar "anderen" Erklärung..
.ausgestrahlt-Erklärung
Ich bin davon überzeugt, dass der Betrieb von Atomanlagen ein schwerwiegendes Unrecht ist. Deshalb fordere ich ihre Stilllegung. Ich sehe mich in der Mitverantwortung dafür, den Ausstieg aus der Atomindustrie politisch durchzusetzen, und werde das mir Mögliche dazu beitragen.
Thorsten Stegemann 22.03.2006
Vor dem Energiegipfel Anfang April demonstriert die Branche der erneuerbaren Energien Selbstbewusstsein und eindrucksvolle Zahlen
Am 3. April 2006 treffen sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik, um auf dem Energiegipfel über konventionelle und alternative Formen der Energiegewinnung, Versorgungssicherheit, Strompreise oder den Klima- und Umweltschutz zu beraten. Doch schon im Vorfeld wird kontrovers diskutiert. Neben den Meinungsführern der Parteien und Großkonzerne melden sich diesmal auch die Firmenvertreter aus dem Bereich der regenerativen Energien vernehmlich zu Wort. Ihre Einmischung ist allemal sinnvoll, denn Sonne, Wind oder Biomasse müssen langfristig als ernsthafte Alternativen zu Kohle, Gas oder Atomkraft in Betracht kommen, weil diese Energieträger langsam, aber sicher zur Neige gehen und sie eine Vielzahl ökologischer, wirtschaftlicher und sicherheitstechnischer Probleme aufwerfen.
Aus dem Newsletter von Hans Josef Fell, energiepolitischer
Sprecher der Grünen:
Zu Kabinettsbeschluss über das Energiesteuergesetz erklären Renate Künast, Fraktionsvorsitzende, und Hans Josef Fell, energiepolitischer Sprecher:
Die heute vom Kabinett beschlossene Besteuerung der Biokraftstoffe ist eine völlig falsche Richtungsentscheidung "hin zum Erdöl". Sie ist auch ein Vertrauensbruch da im bestehenden Gesetz die Steuervergünstigungen bis 2009 vorgesehen sind. Sie schafft Unsicherheit in einer gerade aufstrebenden Zukunftsbranche. Es ist vollkommen unverständlich, dass Landwirtschaftsminister Seehofer und Umweltminister Gabriel im Kabinett hre Hand für die Besteuerung von Pflanzenölen und Biodiesel heben.
Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie die große Koalition das zarte Pflänzchen Biokraftstoffe mit dem Ziel niedertrampelt, der Mineralölwirtschaft die mittelständische Konkurrenz von Biokraftstofferzeugern vom Leibe zu halten.
Wir fordern die große Koalition auf, im nun folgenden Gesetzgebungsverfahren des Bundestages den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zu korrigieren, damit alle reinen Biokraftstoffe eine echte Ausbauperspektive bekommen.
Im Energiesteuergesetz der großen Koalition fehlt zudem völlig die Einbeziehung des Luftverkehrs. Eine Steuer auf Kerosin ist allerdings aus Gründen des Klimaschutzes und der Chancengleichheit zwischen den Verkehrsträgern dringend erforderlich. Die EU-Energiesteuerrichtlinie eröffnet hier neue Möglichkeiten auch für die Einführung einer nationalen Kerosinsteuer. Diese Chance muss nun schnell genutzt werden.
Man kann nicht Klimaschutz propagieren, aber mit dem Flugverkehr einen der größten Verursacher bei den notwendigen Maßnahmen außen vor lassen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Hans Josef Fell
Im Zusammenhang mit der politischen Umsetzbareit einer Energiesteuer-Strukturreform sagte Fell, er halte das Zinsproblem für grundlegend, es sei für enorme Umverteilung von arm zu reich verantwortlich.
Wer in Heidelberg umweltbewusst einkauft, kann kräftig Prozente sparen. In wenigen Wochen feiert die "Umwelt-Plus-Karte", die Rabatte in 40 ökologisch nachhaltig oder besonders sozial wirtschaftenden Unternehmen gewährt, ihren dritten Geburtstag. Jetzt soll das Projekt auch auf Mannheim ausgeweitet werden.
Angeschlossen sind an die vom Verein "Ökostadt Rhein-Neckar" betriebene Rabattkarte vor allem kleine Betriebe - ob Naturkostladen, Waschsalon, Schreinerei, Fahrradladen oder Baumschule. Mit im Boot sitzen auch zahlreiche Dienstleister und Kultureinrichtungen, die den bislang 1300 Teilnehmern drei bis zehn Prozent Rabatt gewähren.
Aus dem Mannheimer Morgen (Seite Heidelberg) vom 7.3.2006
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Wasserstoff wird die Welt antreiben. Die Autos waren erst der Anfang: Als nächstes sollen umweltfreundliche Wasserstoff-Brennstoffzellen die Akkus in Laptop, Handy und Ipod ersetzen.
aus der Süddetschen Zeitung vom 6.3.06
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN warnen angesichts der neuen Vorstöße von CDU-Ministerpräsidenten davor, den Atomkonsens rückgängig zu machen. Zuletzt hatte Hessens Ministerpräsident Roland Koch eine längere Restlaufzeit von Atomkraftwerken gefordert und sogar den Neubau von Atomkraftwerken mittelfristig nicht ausgesprochen. Dagegen wollen die GRÜNEN mit allen Mitteln protestieren. Sie plädieren für eine konsequent nachhaltige Energiepolitik.
Als einzige bundesdeutsche Partei haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Strategie "Weg vom Öl" erarbeitet.
Die Firma Brand rüstet zusammen mit Ihren Partnern,die Vereinigten Werkstätten (VWP) und Deutz-Fahr,alle Deutz-Fahr Traktoren der Agrotron-Serie um.Die Umrüstung basiert auf der Grundlage eines 1-Tank-Systems,d.h. der Landwirt startet und fährt den Traktor zu 100 %
mit reinem, kaltgepressten Rapsöl (kein Biodiesel, kein Rapsmethylester
Ein Projekt der VRD-Stiftung Mannheim
"Vom Landwirt zum Energiewirt" heißt eine DVD, die von der Mannheimer VRD Energie Stiftung an 8.000 landwirtschaftliche Betriebe kostenlos über die Internetseite www.energiewirt.fechnermedia.de abgegeben wird.
Die Anzahl dezentraler Ölsaatenverarbeitungsanlagen hat sich seit 1999 in Deutschland nahezu verdreifacht. Aus diesem Anlass führte das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Auftrag des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) und mit finanzieller Unterstützung der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) im Frühjahr 2004 eine Umfrage "Dezentrale Ölsaatenverarbeitung in Deutschland" durch. Ziel der Befragung war es, den derzeitigen Stand der technischen Ausstattung der Ölmühlen zu erheben, Massenströme der eingesetzten Rohstoffe und der erzeugten Produkte zu erfassen und Aussagen über die Bedeutung des Erwerbszweigs "Dezentrale Ölsaatenverarbeitung" abzuleiten.
Der Biomasse gehört die energetische Zukunft, nicht nur in Deutschland! Im Grunde basierte die Energieversorgung des Menschen seit
jeher zum allergrößten Teil auf Biomasse.
Rapsölkraftstoff besteht aus Pflanzenöl, hergestellt aus den Samen von Raps (Brassica napus), in der Regel aus 00-Rapssorten mit geringem Glucosinolat- und Erucasäure-Gehalt. Die Herstellung von Rapsölkraftstoff erfolgt entweder nur durch mechanische Extraktion oder durch mechanische Extraktion mit Lösemittelextraktion. In jedem Fall sind durch geeignete Maßnahmen, wie Fest- Flüssig-Trennung (Filtration) und Raffination die Gehalte an Feststoffen und unerwünschten Begleitstoffen im Rapsölkraftstoff zu minimieren, so dass Mindestanforderungen an die Qualität, gemäß dem Qualitätsstandard für Rapsöl als Kraftstoff (RK-Qualitätsstandard) 05/2000 oder einer künftigen Anforderungsnorm des DIN eingehalten werden.
