
Wer kennt es nicht:
Freitagabend, kaum Geld in den Taschen aber keine Lust zu Hause zu bleiben.
Was tun?!
Wenn es dann nicht die Möglichkeit gibt, sich bei Freunden zu treffen, wird sich irgendwo auf einen Spielplatz gesetzt oder in der Gegend rumgehangen.
Oftmals ist das nicht gerne gesehen, da es in der Vergangenheit bereits Krawall gab und die Plätze unschön hinterlassen wurden.
Das hat nicht nur unmittelbar mit den beteiligten Personen zu tun, sondern reicht viel weiter. Oftmals ist es Langweile, das nicht geduldet werden an anderen Orten oder private Probleme, die sich da widerspiegeln.
Eine Alternative wäre es, den Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, wie sie ihre Freizeit verbringen können, welche in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist, durch den wachsenden Stress in der Berufswelt.
Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diese altersgerecht sind. Ab dem Alter von 16 Jahren gibt es hierfür kaum, wenn nicht sogar keine Anlaufstellen mehr in Viernheim.
Denn: Verschiedene Altersphasen bedeuten verschiedenes Freizeitverhalten.
Daher schlagen wir ein
Es müsste ein von Selbstbestimmung und Unterstützung geprägtes Jugendzentrum sein. Professionelle Jugendarbeit wie sie in der Schweiz praktiziert wird wäre hier ein Orientierungspunkt. Dort fördert man unter anderem die Auseinandersetzung mit Grenzen und Normen der Gesellschaft.
Auch geht man gegen die Ungleichheit zwischen Mann und Frau vor, die in der Rollenverteilung in Jugendhäusern bislang immer präsent war.
Es sind Jugendzentren, in denen durch verschiedene Stufen der Partizipation das eigenständige Arbeiten und das Bewusstsein für diese, sowie ein neues Selbstbewusstsein geprägt und aufgebaut werden. Auch wird den Jugendlichen hierdurch Anerkennung gezollt, welche in der heutigen, hektischen Zeit oftmals zu kurz kommt.
Solche Partizipationsstufen wären:
Information à Mitsprache à Mitentscheidung à Mitbeteiligung à Selbstverwaltung
Dass das Geld meist knapp ist und ein solches Projekt Geld kostet, wissen wir. Daher finden, dass mit dem Geld, das zur Verfügung steht, etwas gemacht wird, eine Prioritätensache ist.
Wer kennt ihn nicht den Satz:
„Die Jugend ist unsere Zukunft!“ und daher sollte man ruhig auch in sie investieren.
